Sonntag, der 29. August 1999.

 

 

 

 

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Heute fand nun der WADO KAI WORLD CUP statt, einer der Hauptgründe für unsere Reise. Der World Cup wurde im sogenannten BUDOKAN, einer großen Kampfsporthalle in unmittelbarer Nähe vom Kaiserpalast durchgeführt. Einen kleinen Eindruck zeigen die ersten beiden Fotos rechts. Auf 5 Kampfflächen wurden die Wettkämpfe in Kata und Kumite ausgeführt. Für optimale Aufnahmen hätte ich schon ein Teleobjektiv gebraucht. (rechts)

Und nun war auch Eric gefordert. Im ersten Kampf gegen einen Franzosen schlug er sich tapfer durch, leider allerdings hatte der französische Karateka am Ende doch mehr Punkte. Schade. Trotzdem sahen wir hier einen alles andere als passiven Kampf. (links)

Auch Katrin Lautzus vom Bushido Chemmnitz (hier gegen eine Japanerin) gab sich alle Mühe in ihrer Kumite - Disziplin. Und ihr Trainer Mike musste wohl beim schneiden der Videos viele leicht ärgerliche Sprüche löschen. (rechts)

Der Einmarsch der Mannschaften fand hier nicht zu Beginn der Wettkämpfe statt. Das Bild links bringt noch einmal einen Eindruck von der Größe der Halle. Gleich darunter ein Blick auf das deutsche Team beim Einmarsch. Bis auf das Treppchen reichten die Ergebnisse leider nicht. Gratulation aber an Jürgen Fabian, der in der Kata die letzte Runde erreichte. Mit Jürgen hatten wir übrigens auch viel Spaß während der gesamten Reise.

Die Final-Kämpfe waren fast nur noch ein Mannschaftskampf zwischen Japan und Rußland. Den meisten Beifall bekamen die Russen, welche zwar am Ende "verloren", aber eine klasse Leistung zeigten. Die Zuschauer zeigten ihre Sympathie durch lautstarke "Russian, Russian..." Rufe. Selten sieht man in einem Kampf zuerst einen erstklassigen Uromawashi-Geri links später rechts und es gab weder auf den einen noch auf den anderen einen Punkt. Zumindest entstand der Eindruck, daß die Japaner etwas übervorteilt wurden.

Wie bei solchen großen Wettkämpfen üblich, gab es zwischendurch, in der Pause vor den Finale´s eine Performance mit verschiedenen Programmpunkten.  Der im Bild zusehende Spielmannszug (Wie sagt man dazu, wenn es alles Mädchen sind?) bewegte sich mit verblüffender Exaktheit durch die Halle.

Die in Asien allgemein üblichen "Fahnen-Tänze" gab es auch. Aber besonders hatten es uns die Trommler angetan, die auf den Bildern links zu sehen sind. Auf den Bildern ist nur in etwa zu erkennen, daß hier nicht nur Rhythmus gefragt ist, sondern daß auch eine ziemliche Kondition dazu gehört.

Den Abschluß des Tages bildete dann eine Abschiedsparty in einem Luxushotel Tokios. Nicht weit weg von der Halle mussten wir trotzdem rennen, denn ein gewaltiger Regen ergoß sich über uns. Total aufgeweicht kamen wir in dem Hotel an, seltsam, daß sich niemand erkältete, denn wie immer war es durch die Klimatisierung sehr kühl. Hier konnten wir uns an einem riesigen Buffet mit internationaler Küche (auch mit Messer und Gabel den Bauch vollschlagen. Nach einer Stunde waren wir total satt und wieder trocken. Die Russen waren ob des Ergebnisses wohl sehr enttäuscht, sie nahmen gleich gar nicht an der Party teil.

Das es sehr lustig zuging, zeigen die folgenden Bilder in der unteren Zeile. Dies war auch der letzte Tag in Tokio. Morgen früh auf nach Kyoto.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Raffael, Eric & Jürgen Das jap. Team singt Abschlußgesang der Offiziellen

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Fotos © by Uwe Rennicke

aktualisiert am : 17.11.2000