Japan 1999 - 24. und 25. August ( Der erste und zweite Tag )

 

Zeitiges Aufstehen war angesagt, denn wir mußten uns ja möglichst pünktlich am Flughafen Berlin Tegel einfinden. Von hier ging es mit British Arlines weiter nach London Heathrow. Hat auch alles gut geklappt, Autobahn frei. Die Wartezeit am Londoner Flughafen bis zum Einstieg in die Boing 747 der British Arlines nach Tokyo - Narita ließ sich auch einigermaßen überbrücken. Schnell noch ein Bier und für die, die es nötig hatten, noch eine Zigarette ( ich weiß, ich weiß - nicht sonderlich sportlich ), denn der Flug war ein Nichtraucherflug. Und das für ca. 12. Stunden! In London trafen wir dann auch auf weitere Gruppenmitglieder, die zum Teil auch zur deutschen Mannschaft für die Wado - Kai - Weltmeisterschaft gehörten. In der Maschine bekamen wir dann auch beruhigende "Restinformationen" von Elke von Oehsen (die "Reiseleiterin") und zwar dahingehend, daß in Tokio alles kar gehen wird. Aha! Für Raffael war Japan nun nicht ganz so neu, er war schließlich vor ein paar Jahren schon einmal in Fernost.

Zwölf Stunden fliegen, was macht man da : Essen, Trinken, Schlafen, Lesen, Film schauen (englisch ), Essen, Trinken, Lesen, Schlafen, Film .... Vor lauter Langeweile hatten Raffael und ich genügend Zeit Vereinsprobleme zu wälzen, alles für Euch. Komisch, sollte das nicht Urlaub sein?

Ok, am 25. August also auf dem Flughafen von Tokio ( Narita - Airport ). Wir bekamen einen Vorgeschmack auf das, was uns noch blühen sollte. Weite Wege und alles zu Fuß : Gepäck holen, Geld tauschen, Japan-Rail-Pass einlösen und dann zur Bahn.

Erster Eindruck des Tokioter Verkehrssystem ( Bild 1 - Shinkansen ) : Überpünktlich, sehr sauber, mit gutem Service und alles klimatisiert. Nach 1 1/2 Stunden nach Shinjuku ( Stadtteil von Tokio ) wurde klar warum. Wie eine Keule traf uns ein warmer Sommertag mit über 30 Grad und einer enormen Luftfeuchtigkeit. Ein Teil der Gruppe zum Hotel, die anderen warten, ca. eine Stunde im Tokioter Verkehrsgewühl. Ein Glück, überall stehen massenweise Getränkeautomaten rum, die wissen warum. Mike John war am meisten von begeistert von den zahlreichen Japanern, die pausenlos in Handys brüllten.

Unterkunft im National Olympic Youth Center, dem olympischen Dorf von 1964. Niveau : bessere Jugendherberge, wer meckerte sollte später feststellen, daß dies wohl die beste Unterkunft der Reise war.

 

 

Japan - Karte Reiseweg

Shinkansen

 

Shinjuku bei Nacht

Reiseweg

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       aktualisiert am : 17.11.2000